Seminar Fernerkundung

Geomatik Seminar Block 3, Frühlingssemester 17 April/Mai In diesem Blockseminar befassten wir uns mit Drohen- und Satellitendaten und Thermalkameras.

Eine einfache und schnelle Variante für Versicherungen, die abgeknickten Halme zu detektieren, soll gesucht werden. Mit Drohnendaten der eBee und den Softwares ERDAS-Imagine 2015, Postflight Terra 3D und QGIS wurden diverse Klassifikations-Verfahren und Indizes ausprobiert, um das optimalste Verfahren zu finden. Gegeben waren die Daten aus drei Befliegungen im Juni, Juli und September 2016 im Gebiet Gränichen AG. Diese Befliegungsdaten mussten vorab auf einander angepasst werden. Dafür wurden in der Befliegung vom Juni Passpunktkoordinaten extrahiert und sämtliche Höhenmodelle nochmals mit den neuen Passpunkten berechnet. Die absolute Genauigkeit ist dadurch schlechter aber relativ passen die Daten nun sehr gut aufeinander.

Grenzertragsflächen in den Alpen

Claude Haldi & Stefan Hüssy

Landwirte erhalten ihre Beiträge für die landwirtschaftlichen Nutzflächen gemäss der effektiv genutzten Fläche. Nun besteht aber das Risiko, dass Flächen, deren Nutzung sehr aufwändig ist, nicht oder nicht genügend genutzt werden. Diese Flächen werden Grenzertragsflächen genannt. In der Gemeinde Isenthal im Kanton Uri wurde die Nutzung dieser Flächen bis anhin Ende der Vegetationsperiode 2, sprich im Oktober, stichprobenartig mit einem Augenschein vor Ort durchgeführt. Dies ist ziemlich kosten- und personalintensiv. Im Rahmen dieser Seminararbeit wurde nun versucht die Grenzertragsflächen anhand von Satellitenbildern des Satellitensystems SPOT zu eruieren.

Thermaldatenauswertung -  Kalibrierungsreihe

Dario Derungs & Pascal Greutmann & Jakob Hütter

Um die Vergleichbarkeit von Thermalbildern zu ermöglichen, ist es nötig absolute Werte zu haben. Weil die Bilder der Befliegung mit thermalen Sensoren jedoch ganz andere Werte liefern, müssen diese mit Hilfe von Referenzmessungen angepasst werden. Im Seminar wurde mit Hilfe von Referenzmessungen mit der Thermalkamera des Instituts Energie am Bau eine eigene Kalibrierungsreihe aufgestellt. Diese sollte dann für zukünftige Daten angewendet werden können. Des weiteren wurde versucht ein Verfahren für Referenzmessungen auszuarbeiten, welches bei zukünftigen Projekten benutzt werden könnte.

Kartoffel Krankheitsgarten

Carmen Bucher & Raphaela Schilliger

Beim Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg wurde im Jahr 2015 und 2016 ein sogenannter Krankheitsgarten von Kartoffeln angepflanzt. Im Krankheitsgarten ist bekannt welche Pflanze mit welcher Krankheit infiziert wurde, damit deren Entwicklung spezifisch verfolgt werden kann. Für unsere Seminararbeit standen uns die Befliegungen vom 26.06.2016 und 07.07.2016 zur Verfügung.

Landnutzungsgrenzen Schaffhausen

Marc Vögele & Dimitri von Arx

Ab 2017 sollen im Kanton Schaffhausen die Direktzahlungen im Ackerbau und Rebbau basierend auf der Auswertung von Geodaten ausbezahlt werden. Die Berechnung der Zahlungen anhand der GIS Daten ist an sich kein Problem. Das Hauptproblem besteht in den ca. 10‘000 wechseln in der Ackerbaubewirtschaftung pro Jahr. Diese können von Hand nicht mit sinnvollem Aufwand erhoben werden. Deshalb wird versucht, diese Linien automatisch zu erfassen.

Eine einfache und schnelle Variante für Versicherungen, die abgeknickten Halme zu detektieren, soll gesucht werden. Mit Drohnendaten der eBee und den Softwares ERDAS-Imagine 2015, Postflight Terra 3D und QGIS wurden diverse Klassifikations-Verfahren und Indizes ausprobiert, um das optimalste Verfahren zu finden. Gegeben waren die Daten aus drei Befliegungen im Juni, Juli und September 2016 im Gebiet Gränichen AG. Diese Befliegungsdaten mussten vorab auf einander angepasst werden. Dafür wurden in der Befliegung vom Juni Passpunktkoordinaten extrahiert und sämtliche Höhenmodelle nochmals mit den neuen Passpunkten berechnet. Die absolute Genauigkeit ist dadurch schlechter aber relativ passen die Daten nun sehr gut aufeinander.