Implementierung einer Orbit-Navigation für dichte Multi-View Aufnahmen

Aufgabenstellung
Drohnenaufnahmen und Bilder aus Mobile-Mapping Kampagnen liefern meist eine sehr dichte verortete Bilddatenbasis, welche für verschiedenste Anwendungsfälle genutzt werden kann. Ziel dieser Aufgabe ist es einen interaktiven Viewer zu implementieren mit dem Fokus auf Maus-Interaktionen zur Navigation. Konkret soll ein so genannter Orbit-Modus prototypisch implementiert werden.
Mit der Maus kann interaktiv eine Position auf einer Kugel definiert werden, siehe folgende Abbildung links.

Links sehen Sie die ersten Zeilen des Quelltextes für den Datenimport. Dabei werden folgende Daten abgerufen:

Bildparameter
- Aufnahmestandpunkt
- Orientierung
- Aufnahmekamera
- Zeitstempel

Kameraparameter
- Kamerasensor
- relative Orientierung
- Kamerakonstante
- Zeitstempel

Obenstehend wird der Programmablauf schematisch dargestellt. In den folgenden Abschnitten werden noch einige Details erläutert.

Räumliche Indexierung
Dabei wird der komplette Projektbereich räumlich eingegrenzt. Dieser Projektbereich wird in 25m Kacheln aufgeteilt. Die Kacheln werden eröffnet und durch eine Abfrage mit allen Bildern abgefüllt. Die Bilder werden über ihre Position einer Kachel zugewiesen.

Standortbestimmung
Als Ausgangspunkt wurde die Mitte des Projektgebietes definiert. Dieser Punkt ist der Zentrumspunkt des Orbits. Mittels Open-Street-Map kann der Standpunkt verschoben werden. Diese Karte dient ebenfalls als Übersicht und erleichtert die Handhabung.

Höhenkomponente Standpunkt
Eine Höheninformation ist für jedes Standpunkt zwingend, weil in einem 3D-Modell navigiert wird. Die Interpolation geschieht aus den Bildaufnahmen im Umkreis von 10m rund um den Standpunkt.

Autoren: Urs Clement, Markus Schär
Blockprojekt II: Photogrammetrie
Klasse: G2014 FHNW
Datum: 13.01.2017